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Nachhaltige Entwicklung / Agenda 21

Zum Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung hat sich Deutschland 1992 auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung zusammen mit 178 Nationen bekannt, als es die Agenda 21 verabschiedete.
Die Agenda 21 ist das globale Aktionsprogramm für eine nachhaltige Entwicklung im 21. Jahrhundert.

Aus der Präambel zur Agenda 21:
„Durch eine Vereinigung von Umwelt- und Entwicklungsinteressen und ihre stärkere Beachtung kann es uns jedoch gelingen, die Deckung der Grundbedürfnisse, die Verbesserung des Lebensstandards aller Menschen, einen größeren Schutz und eine bessere Bewirtschaftung der Ökosysteme und eine gesicherte, gedeihlichere Zukunft zu gewährleisten.
Das vermag keine Nation allein zu erreichen, während es uns gemeinsam gelingen kann: in einer globalen Partnerschaft, die auf eine nachhaltige Entwicklung ausgerichtet ist.“

Gesundheit und Nachhaltigkeit

In Kapitel 6 der Agenda 21 wird „der Schutz und die Förderung der menschlichen Gesundheit,(...) insbesondere die Reduzierung der durch die Umweltverschmutzung bedingten Gesundheitsrisiken und Gefährdungen“ gefordert.

Das deutsche Aktionsprogramme Umwelt und Gesundheit (APUG) ist ein wichtiger Baustein im Prozess für eine nachhaltige Entwicklung.

Lokale Agenda 21

Kapitel 28 der Agenda 21 enthält Aussagen über die notwendigen Initiativen der Kommunen und fordert eine „kommunale Agenda 21“, die im Dialog mit den Bürgern aufgestellt werden soll.

Deutsche Städte und Gemeinden sind in Lokale Agenda 21-Prozesse eingetreten.

Brundtland-Report

Das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung wurde von der Brundtlandkommission 1987 in ihrem Bericht „Our Common Future“ (Unsere gemeinsame Zukunft) geprägt. Der Bericht war Mitauslöser für die UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung von 1992. Die Brundtlandkommission meint mit nachhaltiger Entwicklung eine Entwicklung, die „den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen“. (Brundtland-Report, 1987)

Die Strategie für eine nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung

Mit 21 Zielen und Indikatoren für eine nachhaltige Entwicklung zeigt die Bundesregierung Perspektiven für ein zukunftsfähiges Deutschland im 21. Jahrhundert auf.

Rat für Nachhaltige Entwicklung

Die Bundesregierung hat im Jahr 2001 den Rat für Nachhaltige Entwicklung berufen. Er berät sie in ihrer Nachhaltigkeitspolitik.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung schreibt: „Nachhaltige Entwicklung heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen. Zukunftsfähig wirtschaften bedeutet also: Wir müssen unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge hinterlassen. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben.“

 

 

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