APUG
HOME: Über diesen Link gelangen Sie wieder zu unserer Startseite
Sie sind hier: HOME > Lokales > Projekte > Gesund leben lernen
Die Inhalte der Apug-Webseiten werden derzeit nicht aktualisiert.

Gesund leben lernen

(Laufzeit: 01.11.2003 – 31.03.2005)

Foto: Vier kleine Mädchen mit ÄpfelnDas Braunschweiger Modellprojekt „Gesund leben lernen“ wurde in einem Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf (Programm „Soziale Stadt“) durchgeführt und richtete sich vor allem an Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Ziel war es, die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers für umweltbezogene Gesundheitsrisiken zu sensibilisieren und die Themen Umwelt und Gesundheit im Stadtteil dauerhaft einzubringen.

Neben der Gesundheitsbildung und -beratung standen die Umweltberatung sowie die Einbeziehung der Bewohnerinnen und Bewohner in Gestaltungsprozesse im Vordergrund der örtlichen Aktivitäten. Bewegung, Ernährung, Schadstoffbelastung und Lärm bildeten die Schwerpunkte. Die Projektaktivitäten waren darauf ausgerichtet, die Bevölkerung anzuregen und zu informieren, wie und was sie selbst zu einer Verbesserung beitragen können.

Stadtteilfeste und Auftaktveranstaltungen zu verschiedenen Bildungs- und Beratungsreihen in Kooperation mit verschiedenen Umweltverbänden und Gesundheitsanbietern dienten der Informationsvermittlung. An zahlreichen Projekttagen konnten Kinder und Jugendliche Themen wie gesunde Ernährung oder Mülltrennung in der Praxis bearbeiten. Auf Stadtteilspaziergängen spürten die Kinder als „Umweltdetektive“ die Hauptrisiken in ihrem Kiez auf.

Der vor Ort initiierte Arbeitskreis „Umwelt und Gesundheit“ hat wesentlich zu einer kontinuierlichen Verbreitung und Erweiterung der Projektaktivitäten auch über die Modellphase hinaus beigetragen. Die Ergebnisse aus dem Arbeitskreis sollen in Planungsprozesse der Stadt einfließen. Ein Gesundheitshaus zur Verstetigung gesundheitsfördernder Maßnahmen im Stadtteil ist bereits geplant. Aus der Kooperation zwischen Quartiersmanagement, Gesundheitsamt und Gesundheitsplanung der Stadt und lokalen Akteuren entwickelte sich ein Netzwerk, das die Bewusstseinsbildung für umweltbezogene Gesundheitsrisiken nachhaltig fördert. Die Evaluation des Modellprojekts wird zudem wichtige Anregungen und Hinweise für die Fortsetzung der Aktivitäten im Stadtteil bereitstellen können.

Kontakt
Plankontor – Gesellschaft für Stadterneuerung und Planung mbH
Helga Rake

 

Lokales