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Lokale Aktivitäten

Umweltbezogener Gesundheitsschutz muss bei den Menschen direkt ansetzen. Dies ist Aufgabe der Länder, Städte und Kommunen. Auf lokaler Ebene besteht besonderer Handlungsbedarf hinsichtlich der Entwicklung einer gesundheitsverträglichen Umwelt wie z.B. ein gesundes Wohnumfeld, genügend Erholungsflächen, Spielmöglichkeiten für Kinder oder Verringerung der Verkehrs- und Lärmbelastung.

Kommunen und Städte können ihren direkten Kontakt zur Bevölkerung nutzen, um über Gesundheitsgefahren durch Umwelteinflüsse aufzuklären und sie an der Gestaltung einer gesundheitsfördernden Umwelt aktiv teilnehmen zu lassen. Aktivitäten von Verbänden, Vereinen und Initiativen im Bereich der Gesundheits- und Umwelterziehung, wie z.B. Aufklärungs-Kampagnen in Stadtteilen, sind ebenso wichtig.

Kommunaler umweltbezogener Gesundheitsschutz ist über viele Wege zu erreichen. Er kann über lokale Aktionspläne zu Umwelt und Gesundheit, über Gesundheits- und Städtekonferenzen wie dem Gesunde-Städte-Netzwerk, den Kommunalen Agenda 21-Initiativen oder weitere Programme führen. Wichtig für den Erfolg ist, Parallelstrukturen zu vermeiden und Vernetzungen in und zwischen Behörden, Forschungseinrichtungen, Vereinen, Initiativen, etc. voranzubringen, um Synergieeffekte nutzen zu können.

Als erstes Bundesland führt Nordrhein-Westfalen in Ergänzung zum Bundes-APUG ein Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit (APUG NRW) durch. Schwerpunkte sind die Themenfelder Verkehr, Gesundes Wohnen, Risikokommunikation und Ernährung.

Da die Rahmenbedingungen in den einzelnen Städten und Regionen unterschiedlich sind, können Modellprojekte in Kommunen klären helfen, wie Ziele des umweltbezogenen Gesundheitsschutzes auf der lokalen Ebene umgesetzt werden können.

Die Aktivitäten zwischen der Bundes- und der Länderebene sollten sich sinnvoll ergänzen. Einige Aufgaben eines umweltbezogenen Gesundheitsschutzes fallen in die Zuständigkeit der Bundesländer oder können effizient nur gemeinsam mit den Ländern bearbeitet werden. In der föderalen Struktur der Bundesrepublik Deutschland sind die Länder für den Öffentlichen Gesundheitsdienst zuständig. Sie können über die Gesundheitsämter der Städte und Kommunen einen wichtigen Beitrag zum umweltbezogenen Gesundheitsschutz, z.B. mittels lokalen Umwelt-Gesundheitsprogrammen, leisten. Die Zusammenarbeit zwischen dem nationalen Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit (APUG) und den Bundesländern erfolgt über die gemeinsame „Länderarbeitsgruppe Umweltbezogener Gesundheitsschutz“ (LAUG).

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