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Lokale Agenda 21

Den Kommunen kommt eine Schlüsselstellung auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung zu. Kommunen planen, errichten und verwalten die wirtschaftliche, soziale und ökologische Infrastruktur. Sie entscheiden über die kommunale Umweltpolitik und wirken mit an der Umsetzung der Landes-, der nationalen und der EU-Umweltpolitik. Als bürgernahe Politik- und Verwaltungsebene spielen die Gemeinden eine wichtige Rolle bei der Information und Mobilisierung der Bürger.

Zum Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung hat sich Deutschland 1992 auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung zusammen mit 178 Nationen bekannt, als es die Agenda 21 verabschiedete.

Die Agenda 21 fordert alle Kommunen auf, ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung bzw. zu einer schrittweisen Verbesserung der Umweltsituation zu leisten. Die Agenda 21 ist das globale Aktionsprogramm für eine nachhaltige Entwicklung im 21. Jahrhundert. Das deutsche Aktionsprogramme für Umwelt und Gesundheit (APUG) ist ein wichtiger Baustein im Prozess für eine nachhaltige Entwicklung.

Kapitel 28 der Agenda 21 enthält Aussagen über die notwendigen Initiativen der Kommunen und fordert eine „kommunale Agenda 21“, die im Dialog mit den Bürgern aufgestellt werden soll.

Die deutschen Städte und Gemeinden sind in „Lokale Agenda 21“-Prozesse zur Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung in den Kommunen eingetreten. Grundlage dabei bilden Erklärungen und Leitlinien auf nationaler und internationaler Ebene.

Die erste Europäische Konferenz über zukunftsbeständige Städte und Gemeinden fand 1994 in Aalborg, Dänemark statt. Sie wurde vom Internationalen Rat für Kommunale Umweltinitiativen (ICLEI) ausgerichtet. Dort wurde die „Kampagne zukunftsbeständiger Städte und Gemeinden“ gegründet („Aalborg-Charta“). Die zweite Europäische Konferenz zukunftsbeständiger Städte und Gemeinden tagte 1996 in Lissabon, Portugal. Ihr Ergebnis ist der „Lissabonner Aktionsplan: Von der Charta zum Handeln“

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