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Münchener Aktion Umwelt und Gesundheit

(Laufzeit: 01.04.2004 – 30.09.2005)

Kinder auf SportplatzDas Modellprojekt wurde in einem Wohnquartier mit besonders schlechter Bausubstanz, hoher Verkehrs- und Schadstoffbelastung, Infrastrukturdefiziten und wenig Grün im Münchner Südosten durchgeführt. Das Augenmerk lag auf Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien.

Ziel war es, ein gesundes Wohnumfeld und gesunde Wohnbedingungen für Kinder zu fördern und die Anwohnerschaft an der Gestaltung ihrer Wohnumgebung zu beteiligen. Das Modellprojekt umfasste neben zahlreichen umweltbezogenen Gesundheitsprojekten Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Kommunikation über Gesundheitsrisiken sowie den Aufbau einer kleinräumigen umweltbezogenen Gesundheitsberichterstattung. Dem Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München kam die Aufgabe zu, Maßnahmen und Teilprojekte zu initiieren sowie Vernetzungsstrukturen zwischen den Teilprojekten aufzubauen und zu koordinieren.

Bei den lokalen Aktivitäten standen die Handlungsfelder Wohnen, Wohnumgebung, Kindergarten und Schule im Mittelpunkt. Die Schadstoffbelastung in der Luft, die Lärmbelästigung und die Belastung durch elektromagnetische Felder (Mobilfunk) waren die Themenschwerpunkte. Beim individuellen Risiko- und Vorsorgeverhalten konzentrierte sich das Modellprojekt auf Ernährung und Schadstoffe in der Wohnung.

Es gelang, viele Kinder und deren Familien für die Gestaltung des Projekts zu gewinnen. Die Anwohnerinnen und Anwohner wurden in öffentlichen Veranstaltungen auf gesundheitsbezogene Umweltthemen aufmerksam gemacht und zur Mitgestaltung in einzelnen Bereichen der städtebaulichen Sanierung angeregt. Die Beratungsangebote für Eltern dienten darüber hinaus der Vermittlung konkreter Hilfestellungen.

Ein wesentlicher Aspekt beim Münchner Modellprojekt war die Verknüpfung mit dem Programm „Soziale Stadt“ und den Lokale Agenda 21-Aktivitäten. Das Modellprojekt hat die dauerhafte Implementierung von Maßnahmen zur umweltbezogenen Gesundheitsförderung bei Kindern gefördert. Ein initiierter Stadtteiltreff im Quartier schuf optimale Bedingungen für die weitere Vernetzung und Verwirklichung der Projektziele. Die Evaluation des Gesamtprojekts wird darüber hinaus wichtige Hinweise für die Fortführung der Maßnahmen liefern können.

Die Landeshauptstadt München hat sich im März 2003 durch Stadtratsbeschluss zur kommunalen Umsetzung des APUG verpflichtet. Damit ist der Weg geebnet, dass auch nach Beendigung der Modellförderung das APUG in München fortgeführt werden kann.

Kontakt
Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt
Stabsstelle Koordinierung
Ralf Rainer Karhausen-Beermann

 

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