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Referenzwerte

Referenzwerte werden von der Kommission Human-Biomonitoring (HBM) des Umweltbundesamtes (UBA) festgelegt.

Der Referenzwert ist die Konzentration eines Stoffes in einem Körpermedium (z.B. Blut oder Urin), die bei 95% der untersuchten Personen nicht überschritten wird. Sie sind rein statistisch ermittelte Werte, denen per se keine umweltmedizinisch-toxikologische Bedeutung zukommt. D.h., eine Überschreitung des Referenzwertes muss keine Gesundheitsgefahr bedeuten, ebenso wie eine Unterschreitung des Wertes nicht beweist, dass keine Gesundheitsgefahr besteht.

Mittels des Referenzwertes kann verglichen werden, ob bestimmte Personengruppen oder Einzelpersonen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung besonders stark mit einem Schadstoff belastet sind. So werden die Referenzwerte bei anlassbezogenen oder regional begrenzten Studien z.B. von Gesundheitsämtern sowie für die Bewertung von Untersuchungen bei Einzelpersonen herangezogen.

Bisher hat die HBM-Kommission 82 Referenzwerte abgeleitet, 59 davon basieren auf den Daten der Umwelt-Surveys. Der Kinder-Umwelt-Survey soll die Grundlage liefern, um die bislang fehlenden oder über zehn Jahre alten Referenzwerte für Kinder aus den Jahren 1990/92 ergänzen und aktualisieren zu können.

Auf Grundlage der Ergebnis des Umwelt-Surveys 1998 konnten 29 Referenzwerte gesenkt werden, 20 blieben stabil. Bislang musste noch kein Referenzwerte erhöht werden.

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