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Schallpegel in Diskotheken und bei Musikveranstaltungen

Freizeitlärm, eine Gefahr fürs Ohr

RockkonzertMusikschall in Diskotheken, Clubs und bei Konzertveranstaltungen ist Freizeitlärm, der bleibende Hörschäden bei Jugendlichen verursachen kann. Neben der Lautstärke sind die Häufigkeit der Diskobesuche und die auf die Lebenszeit bezogene Beschallungsdauer mit von Bedeutung für die Gehörschädigung. Die Studie stellt Testergebnis vor und zeigt Handlungskonsequenzen auf.

 

Prüfung der Akzeptanz von Musikschallpegelbegrenzungen bei Schüler/innen im Alter von 10-19 Jahren

Schwerhörig durch Musik?

Foto: Kind mit KopfhörerDröhnende Ohren sind keine Seltenheit nach einem Konzert-, Disko- oder Clubbesuch. Laute Musik gehört für viele Veranstalter zum Geschäft. Sie kann aber auch Hörschäden verursachen. Um diese durch Musiklärm zu reduzieren, könnten Musikschallpegelbegrenzungen eingeführt werden. Die Studie untersucht, in welchem Maße Jugendliche Musikschallpegelbegrenzungen in Diskotheken und bei Konzerten akzeptieren und inwieweit Projekte, die eine Wissensvermittlung zum Thema „Hörschäden durch Musiklärm“ beinhalten, bei Jugendlichen eine Bewusstseinsänderung hervorrufen.

 

Evaluation von Aufklärungsmaßnahmen im Bereich Freizeitlärm

Mit Oropax in die Disco! Der Erfolg von Aufklärung

Dass Lärm krank machen kann, ist keine neue Erkenntnis. Erschreckend ist, dass bei Kindern und Jugendlichen immer mehr Hörschäden auftreten, die durch laute Musik, lautes Kinderspielzeug oder Feuerwerkskörper bedingt sind. Kinder, Jugendliche und Eltern müssen über die Gesundheitsrisiken von sog. Freizeitlärm besser informiert werden. Es existieren bereits zahlreiche Materialien und Maßnahmen, um Hörschäden durch Freizeitlärm vorzubeugen. Ein Nachweis ihrer Wirksamkeit steht bisher aber aus. Das Forschungsprojekt entwickelt Messinstrumente, die zur Evaluation verschiedener Ansätze der Lärmprävention genutzt werden können.

 

Chronischer Lärm als Risikofaktor für den Myokardinfarkt (Ergebnisse der „NaRoMI-Studie“)

Lärm begünstigt Herzinfarkt

Chronische Lärmbelastungen können nachteilige Auswirkungen auf Lebensqualität und Gesundheit haben: Blutdruckanstieg, erhöhter Cholesterin- und Blutzuckerwert sowie verminderte Fließeigenschaft des Blutes. Um das lärmbedingte Gesundheitsrisiko genauer abschätzen zu können, führte das Umweltbundesamt in Zusammenarbeit mit dem Berliner Universitätsklinikum Charité eine große Lärmstudie zum Herzinfarktrisiko durch. Ein Ergebnis: Männer mit Herzinfarkt wohnen öfter an lauten Straßen, als diejenigen, die wegen anderer Krankheiten behandelt wurden.

 

Epidemiologische Untersuchungen zum Einfluss von Lärmstress auf das Immunsystem und die Entstehung von Arteriosklerose

Lautes Schlafen – ein Gesundheitsrisiko?

Die Studie untersucht Zusammenhänge zwischen nächtlichen Verkehrsgeräuschen im Schlafzimmer und Gesundheitsbeeinträchtigungen. Zu den betrachteten Krankheiten oder Symptomen gehören Bluthochdruck, Herzinfarkt, Migräne, erhöhter Blutzucker, erhöhte Blutfette, chronische Bronchitis, Asthma, Krebserkrankungen und psychische Störungen.

 

Fluglärmwirkungen

Fluglärm und Gesundheit

Krach beeinflusst das Wohlbefinden. Die Lautstärke von startenden und landenden Flugzeugen wird von Anwohnern in der Umgebung von Flugplätzen oft als störend empfunden. Können durch Fluglärmbelästigungen aber auch Gesundheitsrisiken entstehen? Die Studie beurteilt die Wirkungen von Fluglärm auf die Gesundheit.

 

Umwelteinflüsse

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