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Moderne Kommunikationsmittel (EMF)

Ziel ist es, die Forschung zur Verringerung der wissenschaftlichen Unsicherheiten bzgl. der möglichen gesundheitlichen Auswirkungen des Mobilfunks zu intensivieren sowie die Information und den Dialog mit der Öffentlichkeit über Mobilfunk zu verbessern.

Teilprojekt 1:

Vertiefung der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu gesundheitlichen Auswirkungen von Mobilfunk

(Laufzeit: 2002 bis 2006)

Mit dem Ziel einer Intensivierung und Koordinierung der Forschung zu den möglichen gesundheitlichen Auswirkungen des Mobilfunks wurde das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm ins Leben gerufen. Das Programm wird jeweils zur Hälfte aus Mitteln des Bundesumweltministeriums (BMU) und der Mobilfunkbetreiber finanziert.

Es gliedert sich in die Bereiche: Biologie, Dosimetrie, Epidemiologie und Risikokommunikation. Ziele des Programms sind neben der Klärung offener Fragen im Zusammenhang mit möglichen Auswirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf die Gesundheit des Menschen auch die möglichst genaue Erfassung der Exposition der Bevölkerung aufgrund der verschiedenen Anwendungen hochfrequenter Felder sowie eine möglichst umfassende Information und Beteiligung der Öffentlichkeit.

Einige Projekte des Forschungsprogramms sind bereits vergeben, einige befinden sich im Vergabeverfahren und für weitere Projekte wurden bereits Interessensbekundungen eingeholt, so dass sie nach Abstimmung mit dem BMU ebenfalls ausgeschrieben werden können.

Die Zielsetzung des Forschungsprogramms, die einzelnen Projekte sowie die erzielten Ergebnisse wurden und werden in Fachgesprächen mit Wissenschaftlern aus verschiedenen Bereichen diskutiert. Außerdem wurde das Forschungsprogramm im Internet der breiten Öffentlichkeit zur Kommentierung vorgelegt. Mit dem Ziel einer möglichst breiten Kommunikation des Programms und seiner Ergebnisse wurde ein eigenes Internetportal eingerichtet.

Teilprojekt 2:

Information der Öffentlichkeit über technische, physikalische, biologische und medizinische Aspekte des Mobilfunks

(Laufzeit: Anfang 2004 bis Mitte 2005)

Im Rahmen des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms ist die Vergabe von Forschungsvorhaben vorgesehen, deren Ergebnisse zu einer verbesserten Information und Kommunikation mit der Bevölkerung über die verschiedenen Aspekte des Mobilfunks beitragen sollen.

Schwerpunkte dieser Vorhaben sind zum Einen die Identifizierung und nähere Beschreibung verschiedener Zielgruppen als Empfänger von Informations- und Kommunikationsmaßnahmen, dabei z.B. deren spezifische Informationsaufnahme und -verarbeitung. Zum Anderen sollen bereits bestehende Informations- und Kommunikationsmaßnahmen verschiedener Akteure im Bereich Mobilfunk untersucht und Ansatzpunkte zu deren Verbesserung sowie zur Konzeption neuer Maßnahmen aufgezeigt werden. Die Informationen sollen unter anderem durch quantitative und/oder qualitative Umfragen erhoben werden.

Teilprojekt 3:

Förderung der Beteiligung von Betroffenen bei der Standortwahl für Sendeeinrichtung

(Laufzeit: Anfang 2004 bis 2006)

Das Projekt will Möglichkeiten der Beteiligung und Konfliktschlichtung bei der Standortbestimmung von Mobilfunksendeanlagen aufzeigen und dadurch das Konfliktpotential in der Thematik „Mobilfunk“ verringern.

Die Thematik wird im Rahmen des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms aufgegriffen. Im Mittelpunkt der geplanten Vorhaben stehen Möglichkeiten der Beteiligung und frühzeitigen Einbeziehung betroffener Akteure bei der Standortwahl von Mobilfunksendeanlagen. Das Thema „Mobilfunk“ soll dadurch näher an die Bevölkerung herangetragen werden. Die Ergebnisse der Vorhaben sollen den Betroffenen konkrete Handlungsempfehlungen sowohl für die Handhabung unterschiedlicher Interessen der involvierten Akteure als auch für den Umgang mit bereits bestehenden bzw. eskalierten Konflikten an die Hand geben. Erfahrungen, die im Bereich „Beteiligung“ oder „Konfliktschlichtung“ bereits auf anderen Gebieten gesammelt wurden, sollen dabei genutzt werden.

Kontakt
Rüdiger Matthes
Bundesamt für Strahlenschutz
Leiter der AG NIR
Email: rmatthes@bfs.de

Umwelteinflüsse

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